Das Narrenmuseum
 
Erbaut wurde der Wasserturm 1898 durch die Kraftübertragungswerke Rheinfelden, gespeist durch einen unterirdischen Bach aus Richtung Degerfelden. Der obere Teil des Turmes fasste 360 000 Liter Wasser, die durch Pumpen hochgepumpt wurden. In heissen Sommern musste das oft mehrmals am Tage geschehen.
 
Rein äusserlich ist der Turm sehr schön und handwerklich mit Natursteinen äusserst solide gebaut. Unregelmässig behauene Kalksteine sind nebeneinander gesetzt, unterbrochen von Backsteinringen, die je höher desto reicher verziert sind. Schmale Fenster lockern die Fassade auf. Sie sind mit Ziegelsteinen eingefasst, die von zwei Naturschultersteinen und einem Abschlussstein unterbrochen sind. Der Turm hat eine breite Basis und verjüngt sich nach oben.
Narrenmuseum
 
Bis im Jahre 1967 war der Wassertum in Betrieb. Er wurde 1971 seiner Bestimmung enthoben. Nach Jahren der Unentschlossenheit und vielerlei Überlegungen (auch ein Abriss wurde erwogen), wurde der Turm in grossem Umfang saniert und der Narrenzunft als Treffpunkt, Ort für kleine Feste und vor allem als Narrenmuseum übergeben. Der Wasserturm ist ein Wahrzeichen der Stadt und steht unter Denkmalschutz.
 
Narrenmuseum
 
 
 
 
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